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Seminar "Hexen und Hexenverfolgungen in der Frühen Neuzeit"

WS 2003/04

von Heinrich Richard Schmidt (Seminarleiter): heinrich-richard.schmidt@hist.unibe.ch


Wir benötigen folgenden Titel. Bitte schaffen Sie diesen selbst an:

- Schormann, Gerhard, Hexenprozesse in Deutschland, Göttingen 2. Auflage 1986, 3. Auflage 1996 (V&R - 16.50 FR.)

Literatur und Quellen: Siehe das Hexenlexikon im Netz: http://www.sfn.uni-muenchen.de/hexenverfolgung/frame_lexikon.html
bzw. die Startseite des FNZ-Servers zum Thema Hexen: http://www.hexenforschung.historicum.net/
und nicht zu vergessen Klaus Grafs Mutter aller Hexenseiten: http://www.geschichte.uni-freiburg.de/histsem/mertens/graf/hexen.htm

Eine umfangreiche Bibliographie der Uni Dresden: http://rcswww.urz.tu-dresden.de/~js317854/dabhex/navigation.html

Sehr umfangreiche Bibliographie der Universität Milwaukee bis Juni 2001: http://www.hist.unt.edu/witch01.htm

Die Übung hat die Form eines Kolloqiums. Im Vordergund steht das Gespräch über gemeinsam vorab gelesene Texte. Das sind einmal gemeinsame Texte wie Forschungsberichte. Im zweiten Teil des Seminars werden dann meist die "Referate" von StudentInnen diskutiert, die diese schriftlich verfassen, 14 Tage vorab an alle verschicken und dann zur Diskussion stellen. Welche Formen gewünscht sind im Sinne einer Modifizierung der Seminarstruktur, ist ausdrücklich unten angegeben.

Die Idee einer stark diskussionsorientierten Veranstaltung steht und fällt mit der Bereitschaft zur gründlichen Lektüre und zur Diskussion seitens der TeilnehmerInnen. TeilenehmerInnen, die das Seminar als Veranstaltung in älterer Schweizergeschichte angerechnet bekommen möchten, tragen sich bitte ein unter den Referatsnummern 1, 2, 5. Die übrigen lassen diesen hierin bitte den Vortritt.

Dienstag, 14-18 Uhr

Sitzung Nr.

Treffen Nr. Datum

Thema/Text

BearbeiterIn

Protokolle ab Sitzung 3 (11.11.2003) Manuel Kretz
Mathias Zaugg

1

1 28.10.2003

Arthur Miller, Hexenjagd: Ein Film und seine Darstellung  119 Minuten von 180 für Doppelsitzung

Prof. Dr. H.R. Schmidt

2

1 28.10.2003

Diskussion des Hexenmodells im Film. Frageraster entwickeln 60 Minuten für Auswertung

Prof. Dr. H.R. Schmidt

3

2 11.11.2003

Anhand von Thesenpapieren und Mindmaps kurze mündliche Vorträge - je Gruppe 20 Minuten, Diskussion 25 Minuten. Die Gruppen machen Referat  (erstgenannte Gruppe) und Korreferat.

- 1. Gruppe (Referat 1 und 2): Schormann, Teil I = Einführung (S. 8-29)
- 2. Gruppe (Referat 3 und 4): Teil II, 1 = Prozesse, Voraussetzungen(S. 30-52)

4

2 11.11.2003

Anhand von Thesenpapieren und Mindmaps kurze mündliche Vorträge - je Gruppe 15 Minuten, Diskussion 15 Minuten

- 3. Gruppe (Referat 5 und 6): Teil II, 2 = Prozesse, Durchführungen (S. 52-71)
- 4. Gruppe (Referat 7): Teil III = Hintergrund (S. 72-99)
- 5. Gruppe (Referat 8 und 9): Teil IV = Erklärungsversuche (S. 100-124)

5

3 25.11.2003

Referat 1: Die Anfänge der Hexenverfolgung in der Schweiz im Spätmittelalter - vorab verschicktes Referat

Start: http://www.hexenforschung.historicum.net/etexte/schweiz.htm

und ausgehend von SZG 52, Nr. 2: Hexen, Herren und Richter sowie Andreas Blauerts Diss.

Andrea Arnold

Simon Kurt

Stefan Fuchs

6

3 25.11.2003

Referat 2: Hexenverfolgungen in der Schweiz in der Frühen Neuzeit (Berner Hexenprozesse in der Waadt) - vorab verschicktes Referat

http://www.hexenforschung.historicum.net/etexte/waadt.html

bes. die Arbeiten von Peter Kamber

Daniela Feldmann

Anouk Hiedl

Eva Ott

7

4 9.12.2003

Referat 3: Dämonologie der Kirche: Quellenarbeit und vorab verschicktes Referat

Vorbereitende Lektüre für alle:
Jakob Sprenger, Heinrich Institoris, Der Hexenhammer (Malleus maleficarum), hg. v. J.W.R. Schmidt, München 11. Auflage 1993, Auszüge nach:
Behringer, W. (Hg.), Hexen und Hexenprozesse in Deutschland, München 2. Auflge 1993, S. 92-101

weitere Hexentraktate wie das von Bodin einbeziehen.

Silvia Hubschmid

Ennio Perna

Muriel Degen

8

4 9.12.2003

Referat 4: Volksmagie und Schadenzauber - vorab verschicktes Referat

Start: Basis Labouvie. E., Hexenspuk und Hexenabwehr. Volksmagie und volkstümlicher Herxenglaube, in: R. van Dülmen (Hg.), Hexenwelten. Magie und Imaginationen vom 16.-20. Jahrhundert, Frankfurt a.M. 1993, S. 49-93, bes. S. 49-76 und andere Arbeiten von Labouvie (· Labouvie, Eva: Zauberei und Hexenwerk. Ländlicher Hexenglaube in der frühen Neuzeit, Frankfurt/M. 1991; · Labouvie, Eva: Verbotene Künste. Volksmagie und ländlicher Aberglaube in den Dorfgemeinden des Saarraums (16.-19. Jahrhundert), St. Ingbert 1992; Labouvie, Eva: Wissenschaftliche Theorien – rituelle Praxis. Annäherungen an die populäre Magie der Frühen Neuzeit im Kontext der "Magie- und Aberglaubensforschung", in: Historische Anthropologie 2 (1994), 287-307)

Eva Straumann

Manfred Veraguth

Yvonne Pfäffli

9

5 6.1.2004

Referat 5: Sozialkonflikte als Basis. Die Hexe als böse Nachbarin

Quellenarbeit (Gruppenarbeit) mit kurzem mündlichem Referat, das die Quellenarbeit bündelt und in den Kontext der übringen Forschung in diesem Sinne stellt.

Vorbereitende Lektüre für die Gruppe: Hoffmann-Krayer, Eduard (Hg.), Luzerner Akten zum Hexen- und Zauberwesen, in: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 3 (1899), S. 22-40, 81-122, 189-224, 291-329

für alle Auszüge daraus: S. 95-117 - Die Oberhuserin  etc.

Stephanie Summermatter

Eveline Lehmann

Domonik Küng

10

5 6.1.2004

Referat 6: Weise Frauen und böse Weiber. Der Gender-Aspekt der Hexenverfolgung - vorab verschicktes Referat

Kritische Lektüre von Heinsohn, Gunnar/ Otto Steiger: Die Vernichtung der weisen Frauen. Beiträge zur Theorie und Geschichte von Bevölkerung und Kindheit, 3. erweiterte Ausgabe, München 1989

sonst Basis: Milwaukee-Literatur zur Gender-Frage

Tamara Schwab

Sabine Schär

Sabina von Fischer

11

6 20.1.2004

Referat 7: Salem, das Brot der Träume oder die Rolle von Halluzinationen im Hexenglauben
Gelenkte Plenar-Diskussion des Textes zu Salem mit anschließendem mündlichem Referat zum Inhalt, der Geltungsbreite und der Rezeption der Arbeiten von Camporesi

vorbereitende Lektüre für alle:
Salem: für alle vorbereitend und ergänzend zum Referatstext - Caporael, L. R. "Ergotism: The Satan Loosed in Salem?", in: Science 192 (1976), S. 121-126.

für die Gruppe: Camporesi, P., Das Brot der Träume. Hunger und Halluzinationen im vorindustriellen Europa, Frankfurt a.M. 1990, ähnlich Arbeiten und Kritik (Forschungsberichte) daran

Zu Salem umfassende Website: http://etext.virginia.edu/salem/witchcraft/

Robert Aeberhard

Simone Fatzer

Marcel Menotti

12

6 20.1.2004

Referat 8: Der heutige Forschungsstand - vorab verschicktes Referat

Forschungsbericht: Behringer, Wolfgang: Zur Geschichte der Hexenforschung, in: Hexen und Hexenverfolgung im deutschen Südwesten, Aufsatzband, hrsg. von Sönke Lorenz (Volkskundliche Veröffentlichungen des Badischen Landesmuseums Karlsruhe, Bd. 2,2), Ostfildern 1994, S. 93-146 und neuere Forschungsberichte

Julia Neugebauer

Angela Mattei

13

7 3.2.2004

Referat 9: Kritik und Ende des Hexenwesens - vorab verschicktes Referat

Eric Jeisy

Markus Hofer

Markus Näpflin (Anna Göldin)

14 

7 3.2.2004

Schlußdiskussion 

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